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Neubau

Geplant ist ein gemeinsam von der Abnoba GmbH und dem Carl Gustav Carus-Institut genutztes dreistöckiges Labor- und Fertigungs-Gebäude. Ausführliche Berichte hierzu finden Sie in den Akzente-Ausgaben 2017/18 und 2018/19.

Anfang Oktober 2018 wurde die Baustelle eingerichtet. Am 8. Oktober trafen sich dort die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abnoba GmbH und des Carl Gustav Carus-Instituts zum „ersten Spatenstich“. Bereits am nächsten Tag begannen die Bagger, die Baugrube auszuheben.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde dann am  5. Juli 2019  in einer internen Feier der Grundstein gelegt für das neue Gebäude für die Krebstherapieforschung sowie Herstellung und Vertrieb des Mistelpräparates abnobaVISCUM®. Michel Barkhoff, Geschäftsführer der ABNOBA, betonte in der Begrüßung, dass der Neubau Grundlagen für die Zukunft legen soll und die vielen anwesenden Kinder daher die wichtigsten Gäste sind. ABNOBA und das Carl Gustav Carus-Institut erbitten sich eine liebevolle und zielgerichtete Begleitung des Baus durch die Anwesenden. Der Impuls, dieses Mistel-Arzneimittel zu entwickeln und es Patienten und Ärzten zur Verfügung zu stellen, war und ist ein gemeinnütziger.
Dr. Hartmut Rieß übermittelte im Namen der Praxis AnthroMed, der Klinik Öschelbronn und der Medizinischen Sektion am Goetheanum Glückwünsche für die Errichtung des Gebäudes und die Fortsetzung der Zusammenarbeit aller Einrichtungen. Er wies auf das gemeinsame Bemühen aller in der Anthroposophischen Medizin Tätigen hin, dem Wesen der Krebserkrankung als Menschheitsaufgabe gerecht zu werden und die Patienten mit dem Herzen zu begleiten.
Prof. Dr. Walter Hutter sprach als Vorstand der Gesellschaft zur Förderung der Krebstherapie e.V., aus der in den letzten 50 Jahren das Carus-Institut, die Abnoba und die Klinik hervorgegangen sind. Er brachte die Freude über die intensive Zusammenarbeit zum Ausdruck, als deren Ergebnis die hier verwirklichte gemeinsame Bauplanung zu sehen ist.
Michael Feles, ehemaliger Technischer Leiter der ABNOBA und früherer Vorstand der Gesellschaft zur Förderung der Krebstherapie, wies darauf hin, dass die wissenschaftliche Arzneimittelherstellung ihre Vorläufer in den Klöstern und Tempeln früherer Kulturepochen hat, und dass Rudolf Steiner den modernen Menschen den Zusammenhang des Heilens mit der geistigen Welt lehrt, welche im neuen Haus gegenwärtig sein möge.
Dr. Hans Werner blickte auf die Ursprünge des Gründungsimpulses und die Persönlichkeit Thomas Göbel, der sich mit ganzer Kraft dem Aufbau des goetheanistischen Forschungsimpulses für die Krebstherapie gewidmet hatte.
Für den Grundstein hatten ABNOBA und Carus-Institut vier Mineralien ausgewählt als Repräsentanten der vier Elemente der Erde und des Menschen, das Feste, das Flüssige, die Luft und die Wärme. Hierfür wurden ein aus Kohlenstoff geformter würfelförmiger Schungit, ein kolloidaler Achat, ein doppelbrechender, rhomboedrischer Calcit und ein aus der Wärme entstandener Turmalin eingesetzt. Sie wurden gemeinsam mit 8 Ampullen des Arzneimittels abnobaVISCUM Fraxini 20 mg und der Tageszeitung in das Gefäß des Grundsteins hineingelegt. Dr. Gero Leneweit, Leiter des Carus-Instituts, wies darauf hin, dass neben diesen sichtbaren Elementen, aus denen das Gebäude aufgebaut ist, unsichtbare Elemente notwendig sind, damit die gemeinsame Arbeit in dem Haus gelingen kann. Das Fundament dieses unsichtbaren Hauses ist das gegenseitige Vertrauen, sein innerer Zusammenhalt ist die Wertschätzung, die zum Himmel hinaufragende Kraft ist die Begeisterungsfähigkeit und das behütende Dach ist die Dankbarkeit. Darauf folgte die Einsetzung des Grundsteins in eine Vertiefung, die mit frischem Beton überzogen wurde. Umrahmt wurde der Festakt durch die Bachkantate „Jesu bleibet meine Freude“, in wunderbarer Leichtigkeit vorgetragen durch Herrn Dietmar Steinert.
Architekt Peter Gloss führte anschließend durch den Rohbau im Untergeschoss und im Erdgeschoss und erläuterte, wie der zu schaffende Raum zunächst in das Relief der Landschaft eingefügt wurde. Danach wurde den funktionellen Bedürfnissen aller Arbeitsbereiche Rechnung getragen. Er betonte die hohe Werthaltigkeit in der Auswahl aller Funktions- und Gestaltungselemente und weckte Vorfreude auf die Fertigstellung des Gebäudes.


Carl Gustav Carus-Institut der Gesellschaft zur Förderung der Krebstherapie e. V. | Allmendstr. 55 - 75223 Niefern-Öschelbronn | Tel.: 07233 7043-100 | www.carus-institut.de